Dienstag, 22. Mai 2012

Little Big Planet – im PSP Test

Januar 4, 2010 von Marty  
13:38 veröffentlicht unter Playstation portable, Spieletest


LittleBIG ganz groß – Sackboy to go !

Als im Herbst 2008 das Sackgesicht erstmals internationales Terrain betrat, schlossen es sofort Millionen begeisterte Gamer in ihre Herzen. Der Sympatieträger führte LBP zu einem absoluten Hit in vielerlei Hinsicht. Skurrile Welten voller wilder Mechaniken und Charaktere, eine Top-Präsentation, einfache Kontrolle, Co-Op Modus, erstklassige Grafik und Atmosphäre, ein sensationeller, maßgeschneiderter Soundtrack, ein Maximum an Kreativität und Gestaltbarkeit inkl. Level Designer, sowie die Konnektivität via Internet machen das Package zum Meilenstein. Es blieb somit die Impression eines Spiels welches in allen Punkten überzeugt.
Nun nimmt sich der Sackboy vor, auch die PSP zu erobern. Ich bin dabei. Resümieren wir also nochmal was LBP auszeichnet und kontrollieren was davon auch auf dem Handheld in Erscheinung tritt.

fantastische Welten

Die Welten
30 neue Level in 7 verschiedenen Regionen warten entdeckt zu werden. Da wäre beispielsweise der Australische Outback und der Mittlere Osten sowie der mythenreiche Orient ( hier geht’s schon mal von rechts nach links). Überall trefft ihr auf zahlreiche landestypische Charaktere, Floren und Faunen, Stile und Symboliken, gepaart mit den wildesten Mechaniken die es einmal gilt einzubeziehen und ein anderes mal tunlichst zu meiden. Ein buntes Spektakel glanzvoller Levelarchitektur.

Die Präsentation
Auch auf der PSP wird LBP gewohnt liebevoll in Szene gesetzt. Über das Intro, den Erzähler, Tutorials, zur Weltenwahl bis hin zum Kreativbereich und Onlinemodus. Alles kommt gewohnt ausgefeilt daher und hat keine Einschränkungen erfahren.

leichte Handhabung

Kontrolle
Die wesentliche Steuerung wurde ohne Einbußen übertragen. Im Gegenteil, es wurde noch jenen Usern Rechnung getragen die sich über eine zu schwammige Kontrolle beschwerten und ist etwas präziser. Die Tiefe wurde auf 2 Ebenen beschränkt und verleiht der automatischen Ebenenfindung meiner Ansicht nach mehr Präzision. Es gibt dennoch Stellen an denen ihr alles geben müsst um nicht vom Weg abzukommen. 
Das umfangreiche Posen wie man es von der PS3 kennt musste natürlich reduziert werden. Auf den Richtungstasten könnt ihr eurem Säcklein jedoch diverse Ausdrücke abverlangen; von traurig über agressiv sowie fröhlich usw. 
Ab sofort könnt ihr immer wieder vom Spampoint aus starten. Anders nämlich als beim Original hat man jetzt unendlich viele Versuche was die Frustration an schwierigen Stellen erheblich senkt.  

Co-Op Modus
Dieser steht leider nicht zur Verfügung. Gern entsinne ich mich an unsere gemeinsamen Leistungen in der Prärie, als es darum ging die Bomben vorsichtig ( haha ) von A nach B zu transportieren um später den Weg freizusprengen.  Da hat’s einige Male unvorhergesehen geplauzt und der Sackboy war geschmort aber alive.

einfach Brilliant!

Grafik und Atmosphäre
Grafisch müssen gewiss Einschrenkungen hingenommen werden, ganz klar. Jedoch fällt in erster Linie auf wie gering diese ausfallen. Weniger Beleuchtungs- und Spezialeffekte sind wohl die auffälligsten Verminderungen. Die Umgebung hingegen ist mit vielen Details und Texturen gestaltet und wartet nur darauf dass ihr sie mit tonnenweise Stickern zukleistert. Lustig wie klitzeklein nun der Sackboy oder auch das Sackgirl erscheint und je nach Geschmack in diversen Zwirnen daherkommt. Atmosphärisch wird mit Hilfe der exzellenten Grafik, der detaillierten Levelgestaltung, des hervorragenden Soundtracks, zahlreicher Umgebungsgeräusche und der Erzählerstimme von Gordon Piedesack ein Highlight geboten.  

Soundtrack
Auch hier gibt’s wieder regelrechte Feinkost. Entsprechend der verschiedenen Kontinente werden die einzelnen Welten mit kunterbunter Musik passend untermalt. Zum einen hat Jim Fowler zur Feder gegriffen und spezifische Stücke geschrieben, zum anderen gibt es lizenzierte Songs von beispw. Coldcut, Thievery Corporation, Lisa Mitchell, Stereo de Luxe u.v.a.

bastelt Eure eigenen Welten

Kreativität und Gestaltbarkeit inkl. Level Designer.
Dieser Punkt ist in vollständiger Form auch auf der PSP vorhanden. Beim Level Designer wurde sogar noch die Bedienbarkeit verbessert was dem ohnehin nicht ganz einfachen Unterfangen deutlich zugute kommt. Ein Ingenieur sollte man aber schon sein um ein brauchbares Level zu erstellen. Zumindest sollte man wie schon auf der PS3, genügend Zeit mitbringen. Zwischen Tür und Angel läuft auch hier nix.
Hinsichtlich der enormen Anzahl durch User generierter Level beim Vorläufer habe ich jedoch keine Bedenken dass sich genügend Baumeister finden werden. Level könnt ihr ganz einfach runterladen, bewerten und natürlich spielen.

Das Fazit fällt mir leicht.
Ich scheue mich nicht dieses Spiel in den Himmel zu heben. Neben allen angesprochenen Punkten ist für mich vor allem die Symbiose aller derer was den Titel, wie schon LBP auf der PS3, zu einem Meisterwerk macht. Alles greift perfekt ineinander. Da sieht man mal was bei rauskommt wenn sich Leute Gedanken machen. Wer sein Sackmännlein mit auf Reisen nehmen möchte kommt also um LittleBigPlanet für die PSP nicht umher. Schon jetzt gibt es unzählige zusätzliche Level aus der Online Community welche das Potenzial dieses Games andeuten, auch wenn die meisten bei weiten nicht vergleichbar sind mit der Komplexität der Level im Story Modus. Für Spielspaß ist zur Genüge gesorgt.
Also, EINSACKEN !!!

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Kommentare zu diesem Thema

3 Responses to “Little Big Planet – im PSP Test”
  1. FreeZZa sagt:

    Yeah, dann hab ich ja einen Grund mich auf das Spiel zu freuen! Danke euch nochmals <3

  2. SuperBlaster sagt:

    Fetzt ein wie sau! Habe es zu Weihnachten bekommen und auch schon den großen Bruder auf der Playstation 3 eingeholt. Ein super innovatives und ideenreiches Spiel. Sehr Sehr gut!

  3. SideShowMob sagt:

    Kauf ich mir noch :) Danke für den prima Test

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