Dead to Rights Retribution im Test
Mai 19, 2010 von Randy
19:44 veröffentlicht unter Neuigkeiten, Playstation 3, Playstation 3, Spieletest

Sein Debüt feierte Namcos Arcade-Titel, Dead to Rights, 2002 exklusiv auf Microsofts Xbox.
Die Umsetzungen für Playstation 2 und Gamecube folgten nur kurze Zeit später. Auch ein zweiter Teil ließ nicht lange auf sich warten, konnte aber das Spielervolk nicht so sehr begeistern wie sein Vorgänger. Mit „Dead to Rights Reckoning“ bahnte sich auch noch ein dritter Teil den Weg auf Sonys PSP. Mit jeder Menge Action, vollgepackt mit sämtlichen Elementen aus bereits bekannten Spielen, bekam die Zocker-Gemeinde drei durchaus solide Actiontitel spendiert. Police Officer Jack Slate ist zurück und hat natürlich wie immer seinen tapferen Vierbeiner Shadow an der Seite, um den Bösewichten auf die Schliche zu kommen.
Story
Nach typischen Klischees gestrickt, wird euch eine Story präsentiert, die ihr bereits aus unzähligen Actionfilmen kennt. Gewalt und Korruption sind an der Tagesordnung, und ihr müsst im fiktiven Grand City, welches einem New York sehr ähnelt, wieder für Recht und Ordnung sorgen! Nach einem kurzen Prolog, in welchem Jack schwer verletzt auf ein paar lächerliche Räuber trifft, kann Shadow zum ersten Mal sein Können unter Beweis stellen: Herrchen beschützen, ist angesagt!!! Die eigentliche Geschichte startet dann mit einer Rückblende, die euch ca. 30 Stunden vor einem Treffen mit eurer besten Freundin platziert. Der Sturz einer jungen Dame aus einem Wolkenkratzer, welcher in den Händen einer verbrecherischen Meute ist, lässt Jack Slates Blut in den Halsvenen stauen! Während die Polizisten vor Ort auf Verstärkung warten, wandert der hartgesottene Polizist durch den besagten Wolkenkratzer, um ihn von dem dreckigen Triadengesindel zu befreien. Aber keine Angst, auch auf den Straßen von Grand City müsst ihr auf Verbrecherjagt gehen. Leider sind die Missionen nicht sonderlich abwechslungsreich und schnell wird klar das Namco wert auf massive Action legt.
Action, Action, Action und eine Prise Stealth
Nach den ersten 2 Kapiteln des Spiels, die mehr oder weniger eine Art Tutorial darstellen, kam ich dann so langsam in Fahrt. Hey, es macht richtig Spaß, auch wenn ich hier kaum Neues geboten bekomme. Jack ist ein Draufgänger wie eh und je. Ganz traditionell für Dead to Rights bekommt ihr auch im neusten Teil des Ablegers jede Menge handfeste und sehr brutale Keilereien, Combo-Moves, Konter-Attacken, brachiale Schusswechsel und Bullet-Time-Effekte serviert. Alles ziemlich cool in Szene gesetzt, aber unmissverständlich ein Dorn im Auge der USK!
Wie schon in den ersten beiden Teilen gibt es hin und wieder Situationen mit eurem kaltschnäuzigen Kollegen Shadow zu meistern. So müsst ihr Jack retten, wenn er verwundet in der anderen Ecke der Karte am Boden liegt, mit fletschenden Zähnen Gegner überwältigen, bis der letzte Tropfen Blut gespritzt ist oder einen Schlüssel finden, den Jack nicht erreichen kann. Witzig hingegen ist das Ausschalten eines Stromgenerators durch zielgenaues Draufpinkeln. Nebenher gibt es Stealth-Passagen mit Shadow aber auch Jack zu meistern, die sich schnell in Wohlgefallen auflösen, da man die Finger vom Abzug nur schwer fernhalten kann, als Jack zumindest. Dead to Rights ist eben einfach mehr Action als Stealth! Dazu trägt auch die recht arcadelastige und unkomplizierte Steuerung bei, die sich im Handumdrehen recht vertraut anfühlt. Ballernd, was das Zeug hält und im Grunde immer recht erfolgreich, was die Trefferquote angeht, schießt ihr euch von einem Abschnitt in den anderen, um den Bösewichten den Garaus zu machen. Einzig das Combo-System sorgte in meinen Augen für etwas Verwirrung. Wem es ähnlich ergeht, der wird feststellen, dass im Faustkampf zwei Tasten genügen, um als King of the Ring in die Geschichte der Verbrechensbekämpfung einzugehen.
Diese allerdings haben mich auf Dauer etwas gelangweilt, vor allem dann, wenn ihr eine Passage ohne Waffen meistern müsst. Dann lass ich doch lieber wieder die Kugeln für mich sprechen. Was die KI der Gegner angeht, so muss ich sagen, hat Namco noch einiges zu lernen. Diese sind zwar hartnäckig, aber nicht besonders schlau. Gern läuft ein Gegner inmitten eines Feuergefechtes an euch vorbei wie der nette Nachbar von nebenan.
Technisch Solide
Optisch, soundtechnisch und auch hinsichtlich der Animationen ist Dead to Rights ein durchweg solider Titel. Wir bekommen zwar keine Grafik-Bombe präsentiert, und auch das Leveldesign wirkt recht linear; dafür aber kann man aus technischer Sicht kaum schimpfen. Besonders die guten Synchronsprecher waren für mich als audiophiles Schwein eine wahre Freude. Liegt aber mit Sicherheit an der englischen Sprache. Auch beim Soundtrack war ich wie immer ganz Ohr für euch. Leider schleicht dieser ein wenig vor sich hin und konnte meinen Enthusiasmus zur musischen Untermalung in Videospielen nicht auf Hochtouren bringen. Dennoch, solide!
die USK sagt Nein!
Der Grund, warum Dead to Rights Retribution es nicht nach Deutschland geschafft hat, war mir bereits nach den ersten 10 Minuten Ballern und Fighten klar. Blut, Blut und nochmals Blut. Egal wie simpel der Move ist, es spritzt, was das Zeug hält, und es reißt nicht ab. Auch Shadow ist alles andere als nett zu seinen Spielkameraden. Ein Biss zwischen die Beine des Gegners oder das Zerfleischen des Kehlkopfes sind äußerst übertrieben in Szene gesetzt. Kein Wunder, dass die USK damit so ihre Problemchen hat.
Fazit
Wer aufmerksam gelesen hat, hat mindestens 5-mal das Wort „solide“ ausmachen können.
Und genau das ist Dead to Rights Retribution. Ein durchweg solider Actiontitel, der zwar nicht unbedingt innovativ ist, in alter Tradition daherkommt, aber dennoch ordentlich präsentiert wird – und für jede Menge Spaß sorgt. Mal abgesehen vom hohen Gewaltfaktor sollten sich Fans von arcadelastiger Actionkost nicht scheuen, beim Importhändler zuzugreifen. Bei Play.com kostet der Titel aktuell sogar nur um die 24 Euronen.

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Stimmt das ist ja verboten in Deutschalnd. Leider hab ich keine Creditkarte sonst würde ich es mir kaufen. Gibt es sonst noch eine Möglichkeit wie man das bestellen kann?
Na eigentlich brauchste überall ne Kreditkarte. Aber du, wenn du Bock hast meld dich unter meiner Mail ich verkaufs dir gern auch für 30 Euro
Habs durch.
jeppe@yahoo.de
Ich fands richtig gut, hat im Grunde grafisch ordentlich zugelegt weils ja damals nur für die alten Konsolen gab. Gute Action, voll brutal und guter Test. Danke VidKids
Hab ich auch schon in Erwägung gezogen das Game mal zu bestellen. Mal sehen.
Hab auf der PS2 damals alles gezockt. War eigentlich NICE
Ist das Game gut???
Würde es mir kaufen, aber es ist ja nicht in Deutschland erhältlich!!!
Na lies doch den Test
Klingt nach guter Action allerdings musste dir das Spiel bei Play.com oder so bestellen. Oder du gehst zu Gamesonly aber dort ist es Arschteuer.
bei Play.com kostet es 23,49 Kreditkarte musste aber haben
http://www.play.com/HOME/HOME/6-/Search.html?searchstring=dead+to+rights&searchtype=allproducts&searchsource=0
bei Gamesonly 59,99….OHNE WORTE!